Die kurze Antwort
Gekaufte Leads sind so gut wie die Stufe, auf der sie entstanden sind. Eine Adresse aus einer Liste ist fast nichts wert, ein Formular, das gleichzeitig an vier Agenturen geht, wenig, und ein Interessent, der selbst geantwortet und sechs Fragen beantwortet hat, viel. Der Begriff «Lead» sagt für sich allein nichts.
Warum der schlechte Ruf verdient ist
Die meisten schlechten Erfahrungen stammen aus drei Mustern: dasselbe Formular geht an mehrere Agenturen, die dann im Preis gegeneinander laufen; der Interessent weiss nicht, dass seine Angaben verkauft wurden, und reagiert entsprechend am Telefon; oder die Angaben sind alt, weil sie monatelang in einer Datenbank lagen.
Keines dieser Muster ist ein Naturgesetz des Leadkaufs. Alle drei sind Entscheidungen des Anbieters, und Sie können vor dem Kauf danach fragen.
Sieben Merkmale, die Sie vor dem Kauf prüfen
- Exklusiv oder geteilt. Geht die Anfrage an eine Agentur oder an mehrere? Wenn es niemand ausdrücklich sagt, ist sie geteilt.
- Hat der Interessent selbst gehandelt? Geantwortet, ein Formular ausgefüllt, einen Termin gewählt. Oder wurde er nur eingetragen?
- Weiss er, dass vermittelt wird? Wenn nicht, beginnt Ihr Gespräch mit einer Erklärung statt mit dem Projekt.
- Wie alt ist die Anfrage? Tage sind in Ordnung, Wochen sind es nicht.
- Steht ein Budget drin? Ohne Budget können Sie den Preis nicht beurteilen.
- Was passiert bei falschen Angaben? Ersatz oder Diskussion?
- Müssen Sie etwas abnehmen? Mindestmengen verschieben das Risiko zu Ihnen.
Was auch ein guter Lead nicht ist
Auch der beste Lead ist kein Auftrag und kein Kunde, der schon überzeugt ist. Er ist ein Gespräch, das begonnen hat, mit jemandem, der ein Vorhaben und ein Budget genannt hat. Wer eine Abschlussquote erwartet wie bei einer Empfehlung, wird enttäuscht, egal bei welchem Anbieter.
Was bei uns anders ist, und was nicht
Anders: Jede Anfrage geht an genau eine Agentur. Der Interessent weiss von Anfang an, dass wir vermitteln. Er hat zweimal selbst gehandelt, bevor Sie seinen Namen sehen. Sie sehen Angaben und Preis, bevor Sie zusagen, und bei falschen Kontaktdaten gibt es Ersatz.
Nicht anders: Die Angaben im Fragebogen sind Selbstangaben. Wir prüfen die Firma, nicht die Einschätzung. Ob jemand sein Budget realistisch nennt und ob er in drei Wochen noch will, wissen wir so wenig wie Sie. Wir geben die Antworten weiter, wie sie sind.
Die beste Prüfung ist die billigste
Fragen Sie nach drei kostenlosen Anfragen und messen Sie selbst: erreicht, Gespräch geführt, Offerte gestellt. Ein Anbieter, der von seiner Sache überzeugt ist, kann das anbieten. Bei uns sind es die ersten drei, frei wählbar aus allen Klassen.